Ko Phangan
Blaues Meer, weisse Straende und ueberall Kokospalmen. Nein, das ist keine Urlaubskarte geschickt an meine Nachbarn um sie neidisch zu machen, sondern die Aussicht, die ich habe wenn ich auf meiner Veranda in der Haengematte liege. Dann geht die Sonne unter und taucht alles in oranges Sonnenuntergangslicht und ich lausche dem Rauschen der Wellen. Jedenfalls solange bis das Summen der Moskitos und die Schreie der Gecko-Kaempfe an der Zimmerdecke noch nicht alles uebertoenen.
Haad Rin Beach ist sowas wie der Ballermann von Ko Phangan. Okay, fairerweise muss ich sagen, dass es schon etwas mehr Stil hat. Der Strand ist zwar gepflastert von Bars und Restaurants, aber etwas frueher am Abend kann man sehr gemuetlich im Sand liegend seinen Mojito schluerfen und die ziemlich coolen Feuerkuenstler beobachten und die Musik der Strand-Diskos ist wesentlich besser als die “Ballerman Hits” auf Shuffle. Es gibt zwar einige eimerweise Whisky-Cola trinkende Prolos, aber etwas abseits findet man auch nette und interessante Leute.
Noch ein Stueck weiter abseits vom Party-Strand sitze ich inseldurchquerend auf dem Moped, bis ich einen traumhaften Strand im Norden entdecke. Dachte ich jedenfalls zuerst, als ich da in der Sonne lag. Aber der Strand ist gar nichts im Vergleich zum Meer direkt davor. Ich war zwar schon mal schnorcheln, an der Nordsee oder so, aber wenn man vorher noch nie ein Korallenriff gesehen hat raubt einem das echt den Atem. Unglaublich viele Farben und schimmernde Fischschwaerme, die gemaechlich vor dir herziehen. Wow. Mit das Beste, vielleicht sogar das Beste, was man dort erleben kann.
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